Dankmarshausen

Mit einer Fläche von 11,19 qkm liegt das Haufendorf Dankmarshausen am linken Ufer der Werra auf einer Anhöhe.

Mit der anerkannten Ersterwähnung aus dem Jahr 1302 kann der Ort auf eine 700-jährige Vergangenheit zurückblicken. Nach der Ortsnamensforschung jedoch ist anzunehmen, dass Dankmarshausen um 800 gegründet wurde.

Im Mittelalter führte der einst verkehrsreiche Straßenzweig der „Kurzen Hessen“ durch den Ort. Diese Straße brachte schon damals viele Fuhrleute in den Ort.

Später waren es die Flößer, die Dankmarshausen passieren mussten, um ihr Holz von der Fulda auf die Werra oder umgekehrt zu transportieren.

Das Dankmarhausen der Gegenwart prägte der Kalibergbau, als um die Jahrhundertwende des vorigen Jahrhunderts erfolgreich nach Salz gebohrt wurde. Von nun an gewann der Ort auch wirtschaftlich an Bedeutung. 1903 wird ein Bahnanschluss gebaut, und 1910 wurde in Dankmarshausen ein Kalischacht errichtet, aber ein riesiger Wassereinbruch bei der Teufe brachte das Aus. Aber trotzdem fanden viele Leute Arbeit in den näheren Kalischächten Alexandershall und Wintershall.

Dies sollte auch so bleiben bis 1945, als der Krieg verloren war.

Nach der Kapitulation trat im Juli 1945 das Abkommen von Jalta (12.09.1944) in Kraft, und Thüringen fällt in die russische Besatzungszone. Dankmarshausen wird von nun an unter russische Kommandantur gestellt. Die neue Behörde nimmt d. alte thüringisch - hessische Landesgrenze an und macht sie zur Demarkations-

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