Eisenach

Eisenach, die Wartburgstadt, hat ca. 44.000 Einwohner und eine Fläche zusammen mit den neun Ortsteilen von 103,85 qkm, davon sind 37,52 qkm  Waldfläche und 45,39 qkm  landwirtschaftlich genutzte Fläche. Viele Sehenswürdigkeiten und Denkmale trifft man in Eisenach an; einige sollen hier genannt werden: Wartburg, Bachhaus, Lutherhaus, Thüringer Museum mit Prediger-Kirche, Bachdenkmal, Lutherdenkmal, Burschenschaftsdenkmal.

Das Wahrzeichen von Eisenach ist die Wartburg, eine Burg im Thüringer Wald und südwestlich von Eisenach, 441 m ü. NN, gelegen. Der Legende nach ist die Wartburg 1067 von Graf Ludwig dem Springer gegründet und 1080 zum ersten Mal erwähnt worden. Die Wartburg war bis 1440 Sitz der Thüringer Landgrafen. Die heilige Elisabeth lebte von 1211 bis 1228 am Hof des Thüringer Landgrafen. Sie war ab 1221 mit dem Landgrafen Ludwig IV. verheiratet. Nach dessen Tod im Jahr 1227 folgte Elisabeth ihrem Beichtvater nach Marburg.

Martin Luther hielt sich als „Junker Jörg“ von 1521 bis 1522 auf der Wartburg auf und übersetzte während dieser Zeit das Neue Testament in die deutsche Sprache.

Zum Wartburgfest der Burschenschaften versammelten sich am 18. Oktober 1817  500 Studenten auf der Wartburg  Es war dies die erste bürgerlich demokratische Versammlung in Deutschland.

1922 wird die Wartburg-Stiftung gegründet. Sie soll die Erhaltung der Wartburg übernehmen und besteht bis heute noch.

Die Wartburg ist seit Dezember 1999 Welterbe der UNESCO.

[Quelle: www.eisenach.de  und  www.wartburg.de  (Januar 2008)]

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