Heldra

Die Öffnung der Grenze im November 1989 löste überall eine starke Reisewelle von Ost nach West und in umgekehrter Richtung aus. So war es durchaus verständlich, dass die bisherigen Grenzübergänge nicht mehr ausreichten, um diesen Reiseverkehr zu bewältigen. Neue Grenzübergänge mussten geschaffen werden. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze wurden am 12. November 1989 der Grenzübergang Wanfried – Katharinenberg, am 13. November 1989 der Übergang Heldra (Bahnhof Großburschla) – Großburschla und am 18. November 1989 der Übergang Heldra (Feldmühle) – Treffurt geöffnet. Durch die große Reiseflut traten Verkehrsprobleme auf, die aber von den Feuerwehren Heldra, Altenburschla und Wanfried gelöst werden konnten.

Zwischen den Feuerwehren Heldra und Schnellmannshausen (Thüringen) fanden bald erste Begegnungen statt, die dann zu einem gemeinsamen Kameradschaftsabend führten.

Der Grenzübergang Heldra – Wendehausen wurde am 11. März 1990 geöffnet. Hierbei beteiligten sich die Feuerwehren von Heldra und Wendehausen. Eine noch heute bestehende enge Freundschaft entwickelte sich daraus.

[Quelle: Homepage der Gemeinde Heldra  (April 2006)]

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