Hönebach

Woher der Name Hönebach kommt und wie er zu deuten ist, wird wohl nie ganz geklärt werden können. Der erste, der sich darüber Gedanken machte, war der Rotenburger Pfarrer Lucae. Er schreibt in seinem Buch: „Das Edle Kleinod an der Hess. Krone“ (etwa um 1700).

Der Name Hainebach - so hieß d. Dorf früher - schmeckt nach Altertum. Außer Zweifel stand zeitwährenden Heidentums an dieser Ecke des großen Säulinger Waldes ein benamter Hain und Götze bei der Bach, davon dem Dorf die Benamung Hainebach geblieben.

Im Rotenburger Salbuch von 1538 erfahren wir etwas mehr über die Bevölkerung selbst und ihre Lebensverhältnisse. Da heißt es: Das Dorf Honbach ist mit aller Obrigkeit, Gericht, gebot und verbot, dienst und Schaftrift unseres gnädigen Fürsten und Herrn.

Der Ort gehörte noch immer zum Amt Wildeck, also zum Herrschaftsbereich der hessischen Landgrafen. Als „Dorf an der Grenze“ wechselte hier auch der Geleitschutz vom Kurfürsten von Sachsen zum Landgrafen von Hessen.         [Hinweis: Hinter dem Ort verläuft die Landesgrenze Hessen - Thüringen.]

Heute berühren einige wichtige Verkehrswege den Ort. Im Westen und Norden führt die BAB 4  Bad Hersfeld-Eisenach daran vorbei, die jetzt, nach Wegfall der Innerdeutschen Grenze, mehr und mehr als Ost-West-Achse an Bedeutung gewinnt, ebenso die alte Thüringer Landstraße, die heute wieder Hessen mit Thüringen verbindet.

[Quelle: Gemeinde Wildeck (Januar 2008)]

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