Geisa

Geisa besitzt als eine der wenigen Städte in Deutschland ein Carillon, ein vollautomatisches Instrument, welches über mindestens 23 gegossene Bronzeglocken verfügen muss. Das Geisaer Carillon befindet sich im Turm der Stadtpfarrkirche und hat 49 Bronzeglocken.

Ein Carillon kann durch einen Spieler an der Hebelklaviatur zum Klingen gebracht werden. Zusätzlich ist im Geisaer Carillon eine automatische Spieleinrichtung eingebaut. Die wechselnden Melodien erklingen täglich, u. a. um 11 Uhr, 15 Uhr und 19 Uhr, und laden zum Verweilen auf dem historischen Kirchplatz ein.

Unbedingt erlebenswert sind die regelmäßig stattfindenden Carillonkonzerte. Bei diesen Konzerten kann dem Carillonneur über die Schulter geschaut werden.

Oberhalb des Marktplatzes befindet sich das Geisaer Schlossensemble. Der Schlossplatz wird von dem Geisaer Schlossplatz (erbaut 1700 - 1714), dem Amtsgericht (1540), dem ehemaligen Gefängnis, einigen Wirtschaftsgebäuden und der evangelischen Kirche (1860) umrahmt. In den Räumen des Amtsgerichts befindet sich das Stadtmuseum. In den Ausstellungsräumen befinden sich Exponate aus der Ur- und Frühgeschichte, dem Mittelalter, Bauernmöbel und handwerkliche Exponate. Seit 1995 beherbergt das Museum eine Ausstellung, die sich mit dem Leben im ehemaligen Grenzgebiet beschäftigt. Das Museum widmet sich auch den bedeutendsten Söhnen der Stadt und des Geisaer Amtes, wie Anthanasius Kircher, Adalbert Geheeb, Paul Geheeb, Moritz Goldschmidt und Eugen Büchel.

In der Rhön gibt es viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, ob mit dem Rad oder als Wanderer. Auf dem Rhönradweg kann man 180 km durch das Biosphärenreservat Rhön fahren. Teil des Rhönradweges ist der Ulstertalradweg. Als Wanderweg ist der Point-Alpha-Weg - Premiumwanderweg - zu nennen.

[Quelle: Faltblatt "Geisa Point-Alpha-Stadt Wir erwarten Sie!", von Stadtverwaltung Geisa November 2007]

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