Die Grenze im Harz

Die Demarkationslinie, spätere Staatsgrenze, die Deutschland nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg in Sektoren aufteilte, zog sich von der Ostsee in Nord-Südrichtung bis an die tschechische Grenze auf einer Gesamtlänge von 1.393 Kilometer. In weiterer Entwicklung entwickelte sich daraus der "Eiserne Vorhang", gespalten in die Machtblöcke des Westens und Ostens, des Warschauer Paktes und der Nato mit den Stimmgewaltigen der UdSSR und der USA.

Die Menschen im geteilten Deutschland mussten mit der gewaltsamen Trennung leben, so auch die Harzbewohner. Das Mittelgebirge, höchste Erhebung der 1142 m hohe Brocken, wurde in seiner Nord/Ost-Richtung geteilt, auf 75 Kilometer. Familienbande zerschnitten, alte Gewohnheiten zerstört. Eine Handvoll deutscher, verblendeter Kommunisten gehorchte den Befehlen aus Moskau bis zur letzten Konsequenz, das bedeutete: Scharfe, gezielte Schüsse auf Menschen, die in die Freiheit wollten, und das waren letztlich Millionen. Man legte auch im Harz tot bringende Erdminen, letztlich bauten skrupellose Militärs der DDR an den 3,20 Meter hohen Metallgitterzaun die Selbstschussanlagen (SM 70), die scharfkantige Metallteilchen in Kopf-, Brust- und Beinhöhe verschossen, wurden Kontakte berührt.

Wie lautete auch im Ostharz bei den Grenztruppen die Parole: "Wer die Grenze nicht respektiert, bekommt die Kugel!" Zum Glück wurde nicht jeder DDR-Grenzer zum Mörder, dennoch immer wieder die Frage: Was haben Deutsche Deutschen angetan, man hätte ja auch Bruder oder Schwester "erwischen" können.

Im November 1989 wurde dem so  traurigen Spuk ein Ende gemacht, unblutig  fanden Menschen wieder zu

Startseite