Grenzdenkmal Hötensleben

Wegen grenznaher Ortsbebauung (z. T. nur 80 m) konnte der vorgeschriebene Mindestabstand des Grenzsicherungs- und Signalzaunes zur Grenze nicht eingehalten werden. Diese Stelle des Schutzstreifens wurde deshalb durch eine zusätzliche Sichtblendmauer, zwei Lichttrassen, geringere Abstände der Beobachtungstürme, Grenzmauer statt Grenzzaun  sowie Panzerhöcker verstärkt. Der Ausbau vor Ortschaften entsprach dem an der Berliner Sektorengrenze und ist eine Besonderheit an der innerdeutschen Grenze. Am Turm auf dem Hügel ist der für die offene Landschaft typische normale pioniertechnische Ausbau zu erkennen. Er besaß eine geringere Ausbaudichte und war im Wesentlichen durch land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen zwischen Grenzsicherungs- und Signalzaun und Sicht- und Schussfeld gekennzeichnet.

[Quelle: Archiv Grenzdenkmalverein Hötensleben]

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