Grenzdenkmal Hötensleben

Hötensleben, Krawcyk und Klier überzeugteN MIT IHREM pROGRAMM

Am Ende gab es fröhliche Gesichter und stehende Ovationen. Das war im ersten Teil, des in zwei Teile geteilten Programms nicht immer so. Eine beklemmende Atmosphäre herrschte zuweilen in der evangelischen Kirche in Hötensleben.

Es handelte sich um die erste Veranstaltung des Kulturjahres des Grenzdenkmalvereins und der Gemeinde Hötensleben. Die an diesem Freitag voll besetzte Sankt Bartholomäus Kirche, mit ihrer angestrahlten und für Dorfkirchen ungewöhnlichen barocken Pracht, war allein schon den Besuch wert. Als Hausherr begrüßte Pfarrer Peter Mücksch das Publikum. Für die einladende Konrad Adenauer Stiftung eröffnete Dr. Andreas Schulze die Veranstaltung. Der Bürgermeister, Dieter Buchwald, folgte mit einem Grußwort, indem er auf die Veranstaltungen in diesem Jahr hinwies (siehe www.grenzdenkmal.com oder www.rock-am denkmal.de) und eine Passage aus seiner Stasiakte verlas. In diesem Text wurde ein Treffen, dass der Bürgermeister vor über mehr als zwanzig Jahren mit Stefan Krawczyk hatte, von einem Unbekannten beschrieben und verurteilt.

Ebenfalls vor über zwanzig Jahren wurden die Bürgerrechtler Freya Klier und Stefan Krawczyk aus der DDR ausgewiesen. Sie war eine regimekritische Schriftstellerin und Regisseurin und er war Liedermacher, Autor und damals ihr Ehemann. Nun standen sie wieder gemeinsam auf einer Bühne und hielten Rückschau auf die damaligen Ereignisse, den Umbruch und das deutsch-deutsche Zusammenwachsen mit ihrem Programm „Kamen wir ans andere Ufer“.

Entsetzen und Unverständnis über das eben gehörte erfüllte die Kirche als Freya Klier  aus ihrem

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