Point Alpha

Point Alpha war einer der heißesten Orte während des kalten Krieges. Hier standen sich die Vorposten der NATO und des Warschauer Paktes Auge in Auge gegenüber. Point Alpha war bis zur Wende 1989 einer der markantesten Beobachtungsstationen der US-Streitkräfte in Europa. Der US-Kontrollposten erreichte zeitweilig eine Belegungszahl von etwa 200 Soldaten. 1991 räumte die US Army Point Alpha.

Zusätzlich begann ab 1946  die Hessische Grenzpolizei, anfangs aber unter Aufsicht der US Streitkräfte, mit der Überwachung der Grenze. Sie wurde 1950 in den bundeseinheitlichen Zollgrenzdienst überführt. Nach Gründung des Bundesgrenzschutzes im Jahr 1961 nahm ein weiteres Grenzorgan den Grenzdienst auf.

Auf der Ost-Seite wurden 1945 Grenzpolizisten zur Grenzüberwachung eingesetzt. Die Grenzpolizei wurde 1946 aufgestellt. Sie übernahm, 1952 in „Deutsche Grenzpolizei“ umbenannt, ab 1955 die allgemeine Grenzüberwachung. Sie wurde später dem Kommando der NVA und nach Umbenennung in „Grenztruppen der DDR“ im Jahr 1974 dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Die Grenztruppen der DDR wurden 1990 aufgelöst.

Die Anlage im Biosphärenreservat Rhön steht komplett unter Denkmalschutz.

[Quelle: Faltblatt „Gedenkstätte Point Alpha“ und Faltblatt „Geisa Point-Alpha-Stadt“]

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