DDR-Grenzsperranlagen

Grenzverlauf zur DDR beachten

Besucher des Grenzgebietes sind großen Gefahren ausgesetzt, wenn sie aus Unkenntnis oder Leichtsinn den Grenzverlauf nicht beachten. Häufig geschieht dies aufgrund der irrigen Annahme, das Gelände zwischen Grenzverlauf und Grenzsperranlagen der DDR sei Niemandsland.

An der Grenze zur DDR gibt es kein NIEMANDSLAND!!

Der Bundesgrenzschutz und der Grenzzolldienst weisen deshalb eindringlich auf folgendes hin:

1.  Grenzsperranlagen, insbesondere der Metallgitterzaun, bilden nicht die Grenze zur DDR. Die Anlagen  stehen vielmehr in unterschiedlicher Entfernung jenseits der Grenze auf dem Gebiet der DDR.

2.  2. Der genaue Grenzverlauf ist gekennzeichnet durch Grenzmarkierungen. Zusätzlich weisen die vom Bundesgrenzschutz aufgestellten Hinweistafeln: „Halt! Hier Grenze“ auf den Verlauf der Grenze hin.

3.  3. Jeder, der sich im Gebiet unmittelbar an der Grenze zur DDR aufhält, sollte sich deshalb sorgfältig vergewissern, wo die Grenze zur DDR genau verläuft, um sich oder andere nicht in gefährliche Situationen zu bringen.

4.  4. Es wird empfohlen, im Grenzgebiet nur befestigte Straßen und Wege zu benutzen. Hier ist der Grenzverlauf besonders gut zu erkennen. Die Grenzsperranlagen der DDR sind von zahlreichen, gesicherten Übersichtspunkten aus gut einsehbar. Fragen Sie die Beamten des Bundesgrenzschutzes, des Grenzzolldienstes oder andere ortskundige Personen nach diesen Punkten.

5.  5. Auf dem Gebiet der DDR gelten andere Gesetzesvorschriften als in der Bundesrepublik Deutschland. Es ist bekannt, dass die Grenztruppen der DDR bei der Überwachung der Grenze zu größter Schärfe angehalten sind. Wer die Grenze entgegen allen Warnungen überschreitet - wenn auch unabsichtlich oder ganz geringfügig -, begibt sich in Gefahr.

Startseite